Montag, 7. Oktober 2024
07.10.2024 - Gao Xingjian & Kulturrevolution & Tian’anmen-Platz 1989 & Nobelpreis 2000 & Unperson etc.
dali48 and menaced private tuition since 1989, and writing diary & books and photographing in Erkrath till 5/2010
Each day is our whole life - from sunrise to sunset etc… (dali48)
Let go of something you like, and realize how fleeting it is by living without it... (Ayya Khema / dali48)
Buddha realized that all living beings suffer because they desire and cling ... - Peace is an inner attitude to life that consists of letting go and renunciation (see e.g. nuns & monks etc. - d.48) ... (Buddha / dali48)
„Das Leben im Daseinskreislauf ist leidvoll: Geburt ist Leiden, Altern ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Tod ist Leiden; Kummer, Lamentieren, Schmerz und Verzweiflung sind Leiden." (Buddha)
Gao Xingjian ist ein chinesisch-stämmiger Erzähler, Übersetzer, Dramatiker, Regisseur, Kritiker und Künstler mit französischer Staatsangehörigkeit. Im Jahr 2000 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Wikipedia
Nach der blutigen Niederschlagung der chinesischen Studentenbewegung Anfang Mai 1989 auf dem Tian’anmen-Platz in Peking kritisierte er das Massaker im französischen Fernsehen. Er trat nach 27 Jahren Zugehörigkeit aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) aus und gab seinen chinesischen Pass zurück. Ihm wurde auf seinen Antrag politisches Asyl gewährt. In Paris verdiente er seinen Lebensunterhalt mit Malerei. Seit 1998 ist Gao französischer Staatsbürger.
Die Verleihung des Nobelpreises kam für viele Seiten sehr überraschend, nicht zuletzt für Gao selbst. Aus China argumentierte man, Gao spiele für die chinesische Literaturszene keine Rolle und sei in seiner Heimat absolut unbekannt; man hätte lieber einen in China lebenden Chinesen auszeichnen sollen. Er wurde zur Unperson.
In seinem Roman Der Berg der Seele beschreibt er eine Reise durch das Innere Chinas, ein gespenstisches China, das China des Philosophen Laotse, das abseits der „Welt des Staubs“ liegt. Das Buch eines einsamen Menschen berichtet eindrucksvoll von der Kulturrevolution in China und ihren schrecklichen und grausamen Folgen für den einzelnen Menschen.
see dali48 and reading & writing about the Nobel Prize in Literature (siehe Literaturnobelpreisträger 1957 - 2023 etc.)
Camus (1957) | Pasternak (1958) | Quasimodo (1959) | Perse (1960) | Andrić (1961) | Steinbeck (1962) | Seferis (1963) | Sartre (1964) | Scholochow (1965) | Agnon/Sachs (1966) | Asturias (1967) | Kawabata (1968) | Beckett (1969) | Solschenizyn (1970) | Neruda (1971) | Böll (1972) | White (1973) | Johnson/Martinson (1974) | Montale (1975) | Bellow (1976) | Aleixandre (1977) | Singer (1978) | Elytis (1979) | Miłosz (1980) | Canetti (1981) | García Márquez (1982) | Golding (1983) | Seifert (1984) | Simon (1985) | Soyinka (1986) | Brodsky (1987) | Mahfuz (1988) | Cela (1989) | Paz (1990) | Gordimer (1991) | Walcott (1992) | Morrison (1993) | Ōe (1994) | Heaney (1995) | Szymborska (1996) | Fo (1997) | Saramago (1998) | Grass (1999) | Gao (2000) | Naipaul (2001) | Kertész (2002) | Coetzee (2003) | Jelinek (2004) | Pinter (2005) | Pamuk (2006) | Lessing (2007) | Le Clézio (2008) | Müller (2009) | Vargas Llosa (2010) | Tranströmer (2011) | Mo (2012) | Munro (2013) | Modiano (2014) | Alexijewitsch (2015) | Dylan (2016) | Ishiguro (2017) | Tokarczuk (2018) | Handke (2019) | Glück (2020) | Gurnah (2021) | Ernaux (2022) | Fosse (2023)
BIOGRAPHY
dali48 was born in SHA in 1948. High-school diploma in 1968, High School St. Michael. Military Service in 1968/69. Studies in English, Sport Sciences in Tübingen in 1970. French Course in Tours in 1971. Conversation Classes at University of Leeds in 1972/73. Language Teacher at FGYO / SIT in Tübingen and Lenzkirch in 1975/76. Assistant Teacher in London in 1975. Intensive Course in Latin at University of Saarbrücken, Latinum in Bensheim in 1976. Studies in Japanese in Tübingen in 1977. Studies in English, Japanese in Japan in 1978. Teacher in German with GFBA / Bonn for Vietnamese fugitives of the ship "Cap Anamur" in Künzelsau, 1979/80. Teacher in German with VBW for Eritreans and Ethiopians in Ellwangen in 1981. Private Tuition for pupils in Schwäbisch Hall in 1982. Erkrath, 1983 - 2010, Private Tutor for English, German, French, Latin, Mathematics, 8/1983 - 5/2010, and Teacher with Abacus / Solingen in 1999. Self-treatment using medicinal herbs, alternative therapies, 1983 - ca. 2008. dali48 lives as an Author in 41189 Wickrath since 6/2010, retired since 6/2013 etc.
Sonntag, 6. Oktober 2024
06.10.2024 - Imre Kertész & Nobelpreis für Literatur 2002 & geistige Emigration & funktionale Menschen des 20. Jahrhunderts etc,
dali48 and menaced private tuition since 1989, and writing diary & books and photographing in Erkrath till 5/2010
"It’s better to walk alone than with a crowd going in the wrong direction." (@wise_chimp)
"It is far better to be alone, than to be in bad company." (@PsychologyDose_)
"The truth is not always beautiful, nor beautiful words the truth." - Lao Tzu
"... We get old too soon, and wise too late." (@_AhmadHijazi)
"Nothing in the world is worth turning away from what we love" - Albert Camus
"I am allowed to say NO to others and YES to myself." (@Lenka49044040)
"You can only live forwards, understand life only backwards." (Søren Kierkegaard)
" Write your life - Or they'll wait till you're dead to write the lie" ... (@spectraspeaks)
Bilder
Each day is our whole life - from sunrise to sunset etc… (dali48)
Let go of something you like, and realize how fleeting it is by living without it... (Ayya Khema / dali48)
Buddha realized that all living beings suffer because they desire and cling ... - Peace is an inner attitude to life that consists of letting go and renunciation (see e.g. nuns & monks etc. - d.48) ... (Buddha / dali48)
„Das Leben im Daseinskreislauf ist leidvoll: Geburt ist Leiden, Altern ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Tod ist Leiden; Kummer, Lamentieren, Schmerz und Verzweiflung sind Leiden." (Buddha)
Imre Kertész war ein ungarisch-jüdischer Schriftsteller und Holocaust-Überlebender. 2002 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Wikipedia
1953 lernte Kertész seine spätere Ehefrau Albina Vas kennen, die er 1960 heiratete und mit der er bis zu ihrem Tod 1995 zusammenlebte.
Von 1960 bis 1973 arbeitete Kertész an seinem ersten Roman Schicksalslosigkeit (1975, ungar. Originaltitel: Sorstalanság; dt. 1990: Mensch ohne Schicksal, 1996: Roman eines Schicksallosen), der zu den bedeutendsten Werken über den Holocaust zählt und der seinen Ruhm begründete.
Ich habe einen Roman über die Schicksallosigkeit geschrieben. Das ist ein Zustand des Menschen in einer Diktatur, wo man des eigenen Schicksals beraubt wird.“[11]
gegen ihn gerichteten Angriff: „Die Groteske, die mein Leben begleitet. […] es setzt mir mehr zu als nötig.“[22]
Kurz nach der Wende von 1989 berichtet Kertész in den beiden Erzählungen Budapest, Bécs, Budapest, 1990 (dt. Budapest, Wien, Budapest, 2001[80]) und Jegyzőkönyv, 1991 (dt. Protokoll, 1991[81], Neuübersetzung 1994[82]) von seinen ersten Erfahrungen mit der neuen Reisefreiheit und der z. T. immer noch repressiven ungarischen Bürokratie. Vor allem letzterer Text, der von einer schikanösen Zollkontrolle handelt ...
philosophischer und literarischer Autoren der Weltliteratur, die jeweils für seine eigene Arbeit relevant waren (Kant, Schopenhauer, Nietzsche, Freud, Ortega, Camus, Sartre, Adorno, Kafka, Thomas Mann, Márai, Beckett u. a.).
Um seine Würde zu wahren, verweigert er nun ebenso jede kollektive Identität, wie etwa die als Jude, „über den man in der Mehrzahl reden kann, der ist, wie die Juden im allgemeinen sind, dessen Kennzeichen sich in einem Kompendium zusammenfassen lassen wie die einer nicht allzu komplizierten Tierrasse“[89], aber auch eine Identifizierung mit seiner früheren persönlichen Existenz: „Schon seit langem suche ich weder Heimat noch Identität. Ich bin anders als sie, anders als die anderen, anders als ich.“[90]
das WELT-Interview von Imre Kertész (5./ 10. November 2009, Die Welt) kritisch über das kulturelle Klima in seinem Heimatland und betont, er selbst wolle sich von allen nationalen oder rassischen Gemeinschaften fernhalten.
Belastend war auch die bei ihm im Jahr 2000 diagnostizierte Parkinson-Erkrankung, die ihn dazu zwang, als Schreibgerät einen Laptop zu nutzen.[96]
Dazu analog ist Kertész’ geistige Emigration, mit der er sich letztlich auch von der westlichen Kultur distanziert hat. So enden die Aufzeichnungen in dem Tagebuchroman damit, dass die Figur Lot als eine posthume Verkörperung Kertész’ auf der Terrasse des Berliner Hotels Kempinski (seit Dezember 2017: Hotel Bristol) am Kurfürstendamm sitzt und über sein Leben im Westen nachdenkt: „Morgendämmerung, […]. Ich stelle mir vor, dass Lot auf der Terrasse des Kempinski sitzt, […] und […] leise zu sprechen beginnt: »Wißt ihr, was Einsamkeit ist, in einer sich pausenlos selbst feiernden Stadt?« […] Was bedeutet die westliche Lebensweise, die westliche Kultur für ihn?“[99]
Europa hat Hitler hervorgebracht; und nach Hitler steht hier ein Kontinent ohne Argumente: die Türen weit offen für den Islam; er wagt es nicht länger über Rasse und Religion zu reden, während der Islam gleichzeitig einzig die Sprache des Hasses gegen alle ausländischen Rassen und Religionen kennt.“
Der funktionale Mensch verliert sich selbst. Ich wollte nie ein großer Schriftsteller werden, ich wollte immer nur verstehen, warum die Menschen so sind. […] Das hört sich vielleicht eigenartig an. Aber meine ganze Arbeit geht um den funktionalen Menschen des 20. Jahrhunderts.
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Camus (1957) | Pasternak (1958) | Quasimodo (1959) | Perse (1960) | Andrić (1961) | Steinbeck (1962) | Seferis (1963) | Sartre (1964) | Scholochow (1965) | Agnon/Sachs (1966) | Asturias (1967) | Kawabata (1968) | Beckett (1969) | Solschenizyn (1970) | Neruda (1971) | Böll (1972) | White (1973) | Johnson/Martinson (1974) | Montale (1975) | Bellow (1976) | Aleixandre (1977) | Singer (1978) | Elytis (1979) | Miłosz (1980) | Canetti (1981) | García Márquez (1982) | Golding (1983) | Seifert (1984) | Simon (1985) | Soyinka (1986) | Brodsky (1987) | Mahfuz (1988) | Cela (1989) | Paz (1990) | Gordimer (1991) | Walcott (1992) | Morrison (1993) | Ōe (1994) | Heaney (1995) | Szymborska (1996) | Fo (1997) | Saramago (1998) | Grass (1999) | Gao (2000) | Naipaul (2001) | Kertész (2002) | Coetzee (2003) | Jelinek (2004) | Pinter (2005) | Pamuk (2006) | Lessing (2007) | Le Clézio (2008) | Müller (2009) | Vargas Llosa (2010) | Tranströmer (2011) | Mo (2012) | Munro (2013) | Modiano (2014) | Alexijewitsch (2015) | Dylan (2016) | Ishiguro (2017) | Tokarczuk (2018) | Handke (2019) | Glück (2020) | Gurnah (2021) | Ernaux (2022) | Fosse (2023)
BIOGRAPHY
dali48 was born in SHA in 1948. High-school diploma in 1968, High School St. Michael. Military Service in 1968/69. Studies in English, Sport Sciences in Tübingen in 1970. French Course in Tours in 1971. Conversation Classes at University of Leeds in 1972/73. Language Teacher at FGYO / SIT in Tübingen and Lenzkirch in 1975/76. Assistant Teacher in London in 1975. Intensive Course in Latin at University of Saarbrücken, Latinum in Bensheim in 1976. Studies in Japanese in Tübingen in 1977. Studies in English, Japanese in Japan in 1978. Teacher in German with GFBA / Bonn for Vietnamese fugitives of the ship "Cap Anamur" in Künzelsau, 1979/80. Teacher in German with VBW for Eritreans and Ethiopians in Ellwangen in 1981. Private Tuition for pupils in Schwäbisch Hall in 1982. Erkrath, 1983 - 2010, Private Tutor for English, German, French, Latin, Mathematics, 8/1983 - 5/2010, and Teacher with Abacus / Solingen in 1999. Self-treatment using medicinal herbs, alternative therapies, 1983 - ca. 2008. dali48 lives as an Author in 41189 Wickrath since 6/2010, retired since 6/2013 etc.
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